Internet für Senioren
Dass in Deutschland die Menschen immer älter werden ist bekannt. Auch das Internet wird somit immer häufiger von Senioren genutzt, die inzwischen sich dort auch gut und sicher bewegen können. Doch leider gibt es immer wieder Webseiten, die relativ unübersichtlich sind. Viele englische Worte machen dem älteren User es oft schwer, sich zurechtzufinden. Doch auch viele Unterkategorien einzelner Themen vermindern die Übersichtlichkeit.
Webdesigner arbeiten deswegen immer häufiger an einem barrierefreien Webdesign. Was bereits schon lange in Wohnungen umgesetzt und praktiziert wird, soll nun auch im World Wide Web Verwendung finden. Ziel ist es, den internetinteressierten Senioren das Web näherzubringen und ihnen ein benutzerfreundliches Bewegen auf diversen Seiten zu ermöglichen.
Leider scheitert es für viele ältere Menschen bereits an den vielen Fremdworten, die verwendet werden. Der Webdesigner sollte sich deswegen möglichst an die althergebrachte deutsche Sprache halten und die Website möglichst nicht mit eingedeutschten Fremdwörtern spicken. Außerdem sollte die Schrift groß und gut erkennbar sein. Kontraste, wie ein schwarzer oder anderer dunkler Hintergrund erschweren oft das Lesen. Dies sollte auf jeden Fall für ein barrierefreies Webdesign tabu sein.
Wichtig ist auch, die Informationsflut möglichst gering zu halten, damit der ältere Nutzer sich nicht schnell überfordert fühlt. Auch ständig sich öffnende neue Fenster sind fehl am Platz, da dies die Übersichtlichkeit schmälert. Einfache und klare Linien mit verständlichen Texten und wenig zusätzlichen “Schnickschnack” führen dazu, dass der Senior sich gerne auf der Website aufhält und bestimmt auch öfter darauf zurückgreift.
