Ökologisch bauen mit dem Massivhaus

Bei der Wahl des richtigen Eigenheims steht jeder Bauherr vor der Frage, ob er kostengünstig und schnell ein Fertighaus errichten möchte, oder etwas kosten- und zeitintensiver auf ein Massivhaus setzen will. Beide Haustypen bieten zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile. Besonders in punkto Umwelt kann hierbei das Massivhaus herausstechen. Denn es arbeitet fast ausschließlich mit natürlichen Materialien und verzichtet somit auf künstlich hergestellte Materialien, die schon während des Fertigungsprozesses die Umwelt belasten.

Typische Baustoffe beim Massivhaus

Typischer Baustoff beim Massivhaus ist das Holz, aber auch Steine werden gerne genutzt. Hierbei kommen insbesondere Gasbetonsteine oder Porenbeton, Ziegelsteine und Kalksandsteine zum Einsatz. Diese überzeugen nicht nur dadurch, dass sie natürlich vorkommen und lediglich etwas bearbeitet werden, um zum Baustoff für ein Massivhaus zu werden, sondern genauso durch ihre Langlebigkeit.

Das Massivhaus macht sich die Vorteile, die Mutter Natur einzelnen Materialien von Haus aus auf den Weg gegeben hat, also zunutze. Denn die meisten verwendeten Baustoffe lassen sich nicht nur ökologisch herstellen oder besser bearbeiten, sondern haben auch noch hervorragende isolierende Eigenschaften, die keinesfalls zu unterschätzen sind.

Das Fertighaus ökologisch bauen

Trotz der vielen Vorteile, die das Massivhaus in punkto Ökologie bietet, sollte natürlich das Fertighaus nicht vollständig aus den Überlegungen rund um den Hausbau herausgestrichen werden. Denn auch hier lassen sich dank moderner Technologien und Bauweisen energetisch hervorragende Werte erzielen. Ein Fertighaus wird heute von Haus aus sehr gut gedämmt und isoliert. Wärmebrücken, ein hoher Wärmeverlust, ein zu geringer Luftaustausch und die daraus folgende Schimmelbildung sind heute längst beseitigt.

Das Fertighaus lässt sich dabei selbstverständlich ebenso in der Variante Nullenergiehaus oder Niedrigenergiehaus herstellen. Wichtig ist jedoch, dass beim Fertighaus sehr stark bearbeitete Werkstoffe zum Einsatz kommen. Diese wiederum können aufgrund des hohen Energieverbrauchs während der Fertigung nicht mehr als so ökologisch wertvoll, wie die Baustoffe für das Massivhaus gewertet werden.

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